Von Käseglocken

“Weißt du, mir ist letztens so eine Metapher in den Sinn gekommen, um verschiedene Menschen zu beschreiben. Ich stell mir das so vor, dass die meisten Leute einfach in ihrer Käseglocke gefangen bleiben und dort nie herauskommen. Dann gibt es manche, die bis an den Rand der Glocke springen können und dann an ihrer Innenseite entlang gleiten. Wieder andere durchbrechen sie und hüpfen auf ihr herum. Sie haben einen tollen Ausblick wenn sie hochspringen, die Käseglocke ist jedoch weiterhin ihr Boden unter den Füßen. Und einige Wenige, du kannst es dir denken, fliegen einfach weg, auf und davon, lassen ihre Käseglocke hinter sich und sind völlig frei. So denk ich mir das.”

“Verstehe. Interessant! Ich glaube, ich bin die Käseglocke.”

“Ich bin der Käse.”

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One response to “Von Käseglocken”

  1. Phil Eulenspiegel says :

    Wittgenstein gebrauchte mal eine ähnliche Metapher: “Was ist dein Ziel in der Philosophie? – Der Fliege den Ausweg aus dem Fliegenglas zeigen.” (Philosophische Untersuchungen, §309)

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