100 Songs für die Insel: Burial & Four Tet – Wolf Cub

Die Lieblingsbands meiner Jugend sind alle entweder unhörbar geworden oder veröffentlichen, wenn überhaupt, nur alle 8 Jahre mal ein Album. Daher ist der Künstler, der mich mit Abstand am längsten und dabei konstantesten begleitet, definitiv Kieran Hebden aka Four Tet. Kennengelernt hab ich ihn 2003 mit der Veröffentlichung von “Rounds”, dem dritten seiner heute 7 Alben, auf denen er sich irgendwie immer wieder neu erfinden konnte. Während die frühen Releases noch sehr verspielte, harmonische Samplinggewitter waren, wurde er später immer dynamischer, tanzbarer, minimalistischer. Bei allem jedoch schwingt diese ganz typische, verfrickelte Four Tet Verspieltheit mit, die aus jedem oberflächlich kargen Minimal-Stück ein kleines, unglaublich liebevolles Kunstwerk zaubert. Musik, die immer funktioniert, in jeder Stimmung und zu jedem Anlass. Und die mich immer glücklich macht. Die Entscheidung, einen bestimmten Track rauszupicken, wurde mir ein Bisschen von Youtube abgenommen, wo leider sehr viel in Deutschland gesperrt ist. Nicht gesperrt ist seine fantastische Kollaboration mit Burial, in der die Stärken beider Acts sehr schön heraustreten – Four Tets warmer Sound und Burials verschrobener Rhythmus. “Wolf Cub”, Song für die Insel Nr. 33:

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